Google+ Sue Timeless: Rezension zu "Leiden sollst Du", Laura Wulff
Dienstag, 12. Februar 2013

Rezension zu "Leiden sollst Du", Laura Wulff

 

Verlag: Mira Taschenbuch
Broschiert
ISBN: 978-3-86278-497-4
Seiten: 396 

Kleiner Tipp: Auf der Verlagsseite findet ihr auch eine Leseprobe sowie einen Buchtrailer...

Am 16.01.2013 gab es eine wirklich wundervolle Lesung von Laura Wulff (alias Sandra Henke) in der Buchhandlung Grauert in Düsseldorf.
Ich hatte das Glück, das Buch schon vorher als Leseexemplar zu bekommen und bedanke mich hiermit noch mal herzlichst bei dem Mira Verlag. Aber hier nun die Rezension...

„Leiden sollst du“, von Laura Wulff ist der Auftakt zu einer neuen Kriminal-Reihe.
Sehr gut gefallen hat mir, dass direkt zu Anfang des Buches ein kleiner Steckbrief der beiden Hauptprotagonisten Daniel und Marie Zucker abgedruckt ist. Dadurch erfährt man schon mal einige Charakterzüge des Ehepaares und wird neugierig auf die „Dämonen der Vergangenheit“.
Daniel Zucker, Ermittler beim KK11 in Köln, ist seit einem Freizeitunfall Querschnittsgelähmt, sitzt im Rollstuhl und kann sich nicht so recht mit seinem Schicksal abfinden. Ihm fehlt seine Arbeit als Kriminalkommissar, aber er will sich auch nicht den neugierigen und mitleidigen Blicken seiner Kollegen stellen. Seine Frau Marie, die nebenbei als Gerichtszeichnerin arbeitet, leidet sehr darunter, dass Daniel sich aufgibt, versucht aber für ihn stark zu sein.

Bei dem Begräbnis von einer guten Freundin ihres achtzehnjährigen Cousins Benjamin, bemerkt sie einige Auffälligkeiten. Nicht nur, dass Polizisten in Zivil anwesend sind, auch Bens merkwürdiges, verschlossenes Verhalten geben ihr zu denken und sie hofft, dass Daniel ihrem Cousin zuliebe versucht sich in die Ermittlungen einzubringen. Marie macht sich allerdings auch selber auf die Suche nach dem Mörder von Julia Kranich und versucht gleichzeitig Ben zu helfen. Dieser ist durch eine Internetseite in das Visier von GeoGod geraten, der ihn und seine Familie bedroht.

Alle drei Charaktere haben mir sehr gut gefallen und vor allem Marie, habe ich direkt ins Herz geschlossen. Ihre liebevolle, herzliche Art, gepaart mit Neugier und Stärke wurde von der Autorin wundervoll umgesetzt.

Die Story hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe das Buch kaum aus der Hand legen können, weil ich wissen wollte wie es weiter geht. Man versucht während des Lesens auf die Zusammenhänge zwischen Opfer, Benjamin und dem unbekannten GeoGod zu kommen, wird aber immer wieder auf eine falsche Fährte geführt. Dadurch bleibt der Roman bis zum Ende spannend und interessant!
Für meinen Geschmack beinhaltet das Buch eine perfekte Mischung aus Thrill, Krimi, Beziehungsgeschichte und ein wenig Ekelfaktor :)
Sehr gut gefallen hat mir auch, dass die Geschichte in meiner Region spielt, ich mag es, wenn man die Schauplätze eines Buches wieder erkennt, weil man im Zweifelsfalle selbst schon einmal da war. Dadurch fühlt man sich gleich noch näher an der Geschichte.

Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil und bin gespannt wie es mit den Zuckers weiter geht…

Fazit: Ein gelungener Auftakt für die Zucker Reihe, der nicht nur bei Köln Krimi Fans für Begeisterung sorgen wird.



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