Google+ Sue Timeless: [Rezension] Grey - GREY - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt - E.L. James
Mittwoch, 30. September 2015

[Rezension] Grey - GREY - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt - E.L. James

GREY -Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzaehlt, E.L. James


Verlag: Goldmann Verlag

Taschenbuch, Klappenbroschur: 640 Seiten

ISBN: 3442484235

14,99€



Kurzbeschreibung:


Sehen Sie die Welt von Fifty Shades of Grey auf ganz neue Weise – durch die Augen von Christian Grey. Erzählt in Christians eigenen Worten, erfüllt mit seinen Gedanken, Vorstellungen und Träumen zeigt E L James die Liebesgeschichte, die Millionen von Lesern auf der ganzen Welt in Bann geschlagen hat, aus völlig neuer Perspektive. Christian Grey hat in seiner Welt alles perfekt unter Kontrolle. Sein Leben ist geordnet, diszipliniert und völlig leer – bis zu jenem Tag, als Anastasia Steele in sein Büro stürzt. Ihre Gestalt, ihre perfekten Gliedmaßen und ihr weich fallendes braunes Haar stellen sein Leben auf den Kopf. Er versucht, sie zu vergessen und wird stattdessen von einem Sturm der Gefühle erfasst, den er nicht begreift und dem er nicht widerstehen kann. Anders als all die Frauen, die er bisher kannte, scheint die schüchterne, weltfremde Ana direkt in sein Innerstes zu blicken – vorbei an dem erfolgreichen Geschäftsmann, vorbei an Christians luxuriösem Lebensstil und mitten in sein zutiefst verletztes Herz. Kann Christian mit Ana an seiner Seite die Schrecken seiner Kindheit überwinden, die ihn noch immer jede Nacht verfolgen? Oder werden seine dunklen Begierden, sein Zwang zur Kontrolle und der Selbsthass, der seine Seele erfüllt, diese junge Frau vertreiben und damit die zerbrechliche Hoffnung auf Erlösung zerstören, die sie ihm bietet?

Meine Meinung:


Ich entschuldige mich zu Anfang direkt mal bei allen Christian Grey Begeisterten da draußen und gebe den kleinen Tipp: Lest nicht weiter, wenn ihr von Mr. Greys Art hin und weg wart!

Mal ehrlich: Der Kerl geht doch wirklich überhaupt gar nicht!

Ich hatte mir von "Grey - Fifty Shades of Grey von Christian selbst erzählt" wirklich eine Menge erhofft. Ich hatte erwartet, den herrschsüchtigen und unnahbaren Mann mit der schlimmen Kindheitsgeschichte näher kennen zu lernen. Ich hatte erwartet Szenen aus den eigentlichen Shades of Grey Büchern besser verstehen zu können und vor allem Christians Handlungsweisen besser nachvollziehen zu können...

Ich muss aber leider sagen: Ich kann ihn nun gar nicht mehr leiden!

Grey verspricht laut Klappentext, dass der Leser die Schrecken aus Christians Kindheit erfahren wird und spricht von einem Mann mit zutiefst verletztem Herz.
Mmmh...

E.L. James erzählt die bekannte Geschichte nun aus der Sicht von Christian Grey. Als Leser konnte ich so die ganze Geschichte aus seiner Sicht noch mal erleben.
Multimillionär mit SM - Neigung trifft auf unschuldiges Mädchen, Mädchen verliebt sich...

Leider war für mich in der Geschichte nicht viel Neues. Ich hatte an vielen Stellen sogar das Gefühl, die Sätze genau so schon mal gelesen zu haben. Nun muss ich gestehen, dass ich die 3 SoG Bücher nach dem Lesen abgegeben habe, ich konnte es also nicht überprüfen.
Christians Gedanken kamen mir beim Lesen aber leider selten wie die von einem verletzen und misshandelten Jungen vor, sondern bestätigten eher meinen Eindruck seiner Herrschsucht. Wenn er nicht gerade an die Arbeit gedacht hat, drehten sich seine Gedanken eigentlich nur um Sex und wie er Ana am besten bestrafen könnte. Leider fehlte mir hier vollkommen der psychologische Hintergrund und die Erklärung, dass sein Verhalten etwas mit seinem Kindheitstrauma zu tun haben könnte.

Christian Grey kam mir eher wie ein trotziges Kind vor, dass auf Kosten anderer immer seinen Willen durchsetzt und wie ein verwöhntes Kind einfach immer haben muss, was er sich gerade in den Kopf gesetzt hat.

Die Rückblenden aus seiner Kindheit waren leider viel zu "nichts aussagend" und haben für mich leider auch nicht den Effekt gehabt, dass ich mich in seine Denkweise hineinversetzten konnte.

Positiv muss allerdings erwähnt werden, dass sich der Schreibstil der Autorin immens verbessert hat! Wenn ich mich in den SoG Büchern noch über Wortwiederholungen und ähnliches aufgeregt habe, lässt sich Grey recht flüssig lesen. Aufgeregt hab ich mich hier dann eher über Christians Art!

Fazit:


Für Fans der Shades of Grey Trilogie vielleicht interessant, aber leider nicht so interessant wie ich erwartet hatte. Die erhofften Rückblenden und Hintergrundinformationen blieben für mich viel zu blass und das Buch hat für mich leider zu wenig Neues geboten.










Kommentare:

  1. Also wem SOG schon nicht umgehauen hat sollte auf Grey verzichten?
    Schöne Rezi im Übrigen ;-)

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    1. Ich denke schon ;) Man muss ja sagen, irgendwas hatte SoG, dass es einen doch immer neugierig gemacht hat und man wissen wollte, wie es weiter geht.

      Ich hatte mir von Grey einfach erhofft Christian Grey besser zu verstehen, aber eigentlich ist er mir bloß noch unsympathischer geworden :P

      Vielen lieben Dank :)

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  2. Naja, ich hab es BEWUSST als Hörbuch "konsumiert"....und sage mal so....die Stimme und das Vertontalent (gibt es das Wort?) des Erzählers haben das Ganze gerettet. Es ist nicht schlechter....aber halt nichts zwingend neues, überraschendes oder vom Hocker reißendes dabei. Faktisch waren bei mir gute 1,5 Sterne nur dem Erzähler geschuldet :)

    Ergo sehen wir zwei (Du und ich) das wohl sehr ähnlich :)

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    1. Manche (Hör)- Bücher leben tatsächlich nur durch den perfekten Sprecher ;)

      Lg Sue

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