Google+ Sue Timeless: Mai 2015
Freitag, 22. Mai 2015

[Rezension] Das unendliche Meer (Die 5. Welle Band 2) von Rick Yancey

Vielleicht kann sich der ein oder andere noch an meine Rezension zu Rick Yacey´s "Die 5. Welle" erinnern?
Falls nein, könnt ihr *HIER* meine Meinung zum ersten Teil nachlesen.

Ich war ja etwas zwiegespalten, aber ich wollte dennoch wissen wie es weiter geht...


Das unendliche Meer, Rick Yancey


Verlag: Goldmann

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten

ISBN: 978-3-442-31335-8

€ 16,99 

 Teil 1: "Die 5. Welle"
  



Kurzbeschreibung:

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...

Meine Meinung:

Um nicht zu viel zu spoilern, möchte ich gar nicht allzu sehr auf den Inhalt des Buches eingehen, Ihr solltet aber definitiv Teil 1 Lesen, bevor ihr diese Rezi lest ;)

"Das unendliche Meer" beginnt mit einer Art Prolog, der schon recht verstörend ist. Rick Yancey knüpft nicht nahtlos an den ersten Teil an, sondern lässt den Leser eine Situation miterleben, die sich nach den ersten 4 Wellen abspielt.
Eine Gruppe Überlebender hat sich zum Schutz in ein ehemaliges Farmhaus zusammen gefunden, als plötzlich ein kleines Kind auf das Haus zu kommt.
Völlig verwahrlost, hilflos und vor allem Alleine sind die Bewohner erst skeptisch, denn unter normalen Umständen hätte ein Kind niemals bis jetzt alleine überleben dürfen.
Sie folgen schlussendlich ihren völlig normalen und wahrscheinlich angeborenen Instinkten und holen den kleinen Jungen zu sich ins Haus.
Was dann passiert ist schrecklich, grausam und wirklich verstörend!

Nach dem ersten Schock wechselt die Story zu einer Ich Erzählerin und wieder fing mein Problem mit Rick Yanceys Schreibstil an.
Ich werde einfach nicht warm mit der Story. Ich habe erst einmal lange gebraucht, bis ich überhaupt wusste aus wessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird.
Eigentlich habe ich es erst so richtig verstanden, als im nächsten Kapitel wieder jemand anders erzählt und ich Cassie wieder erkannt habe.
Ich kann mir nicht helfen. "Das unendliche Meer" hat eine grandiose Story, einen tollen Weltenentwurf, unheimlich viel Spannung und geniale Wendungen...

...trotzdem hat es mich nicht richtig gepackt!

Ich konnte mich bei dem Wechsel der Erzählweisen nie so wirklich in den gerade erzählenden Protagonisten hinein versetzten. Cassie wurde mir nicht viel sympathischer als im letzten Teil und Evan blieb für mich in diesem Teil leider viel zu blass und unnahbar.

Es ist so schade, weil die Geschichte für mich weiterhin wahnsinnig viel Potential hat und mich normalerweise begeistern müsste, aber leider kann ich mich wohl nicht mit der Schreibweise des Autors anfreunden.
Ich kann es nicht mal genau an irgendetwas fest machen, Rick Yancey schafft es ganz wunderbar Orte, Gerüche und Begebenheiten bildhaft zu beschreiben, nur habe ich immer das Gefühl mit den Protagonisten auf Distanz zu sein.

Fazit:

Ich bin mir sicher, dass Teil 2 für alle die den ersten Teil gerne gelesen haben eine geniale Fortsetzung sein wird.
Was auch immer genau es ist, was mich an der Erzählweise von Rick Yancey stört, ich scheine damit ziemlich alleine zu sein...
Also kann ich nur allen Raten: Versucht es, lasst Euch auf die Story ein und überzeugt mich, dass ich Teil 3 doch noch lesen sollte! ;)

Da mich persönlich das Buch leider nicht ganz überzeugen konnte, gibt es leider nur 3 Drachen von mir.







Donnerstag, 21. Mai 2015

[Blogger-Aktion] Waaaaaaaaaaahhhhhhhaaaaaansinn!!!

Sind wir nicht alles eine bisschen...

VERRÜCKT???

Jetzt mal ganz ehrlich, wer von Euch kennt es nicht, dieses nagende Gefühl im Bauch, dieses Jucken in den Fingern, diese immer lauter werdende Stimme im Kopf...???

Eigentlich wissen wir ganz genau, dass wir definitiv die nächsten Tage/Woche/Monate, vielleicht sogar Jahre genug zu lesen hätten, aaaaaaaaaber genug Bücher kann man trotzdem nicht haben, oder?

Ist aus eurem SUB (Stapel ungelesener Bücher) auch schon ein RUB (Regal ungelesener Bücher) geworden?
Fangt ihr vielleicht auch schon an, die Bücher an den unterschiedlichsten Orten im Haus zu horten, damit es nicht ganz so auffällt, wieviele sich mittlerweile tatsächlich so ins Haus geschlichen haben?



Geben wir es doch einfach zu! Wir leiden fast alle ein wenig an Bibliomanie (
übersteigerte Leidenschaft für Bücher, die Kennzeichen einer Sucht aufweist. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliomanie)

Bei vielen von den Bibliomanie Erkrankten ist die Seite: www.arvelle.de nicht ganz unbeteiligt ;)

Es ist aber auch zu verlockend, wenn man dort "nur mal Stöbern" geht und wundervolle Bücher zu günstigen Preisen findet, oder nicht?
Und wer braucht schon den Zalando Mann, wenn der Paketmann nur kurze Zeit nach dem klicken auf den Bestellbutton ein prall gefülltes Arvelle Paket bringt?

Außerdem freue ich mich über Bücher eh mehr, als über Schuhe ;)

Im Moment gibt es zum Beispiel Maggie Stiefvaters "Wen der Rabe ruft" für unschlagbare 7,99€, anstatt 18,95!
Gut, das ich das schon habe ;)

Noch mehr günstige Fantasy Bücher findet ihr *HIER*

Ich muss wirklich sagen, dass die Qualität von Arvelle bis jetzt immer TOP war. Zum Teil hatten die Bücher nicht einmal einen ME Stempel!
Die meisten Bücher sind aber preisreduzierte Mängelexemplare, die bei meinen Bestellungen bisher aber außer den ME Stempel keine weiteren Mängel hatten.


Richtig genial vom Preis sind immer die Arvelle Aktionspakete, zuletzt gab es dort sogar die überall vergriffenen "Alterra" Bücher von Maxime Chattam.
Da es den PAN Verlag leider nicht mehr gibt und der 3. Teil der Reihe nicht allzu häufig gedruckt wurde, konnte man den Abschlussband zum Teil nur für bis zu 100€ bei Ebay und Co. ergattern!

Arvelle hatte aber noch Restbestände ausfindig gemacht und eine ganze Menge Liebhaber glücklich gemacht!

Ich habe selbst ja eine große PAN Sammel-Leidenschaft und auch wenn ich die Alterra Reihe schon hatte, bin ich bei Arvelle schon fündig geworden und hab mittlerweile glaube ich fast alle erschienenen PAN Bücher zusammen :)





Ihr dürft Euch outen...
Was habt ihr schon alles bei Arvelle bestellt?
Bekennt ihr Euch auch als Bibliomanie Krank?

Ansonsten wünsche ich Euch viel Spaß beim stöbern, wenn ihr jetzt Lust bekommen habt Bücher zu shoppen *g*

LG Sue



[Leseprobe] Das Licht von Aurora, Anna Jarzab


Stöbert ihr auch so gerne in den Neuerscheinungen der Verlagsseiten und fragt Euch währenddessen, wann genau ihr die tollen Bücher alle Lesen sollt? :)

Auf der Seite vom Löwe Verlag habe ich eine ganz besonders hübsche Neuerscheinung gefunden und da der Verlag schon eine Leseprobe veröffentlicht hat, möchte ich Euch das Buch nicht vorenthalten!

Warum soll nur meine Wunschliste wachsen, wenn es Eure auch kann *g*

Das Licht von Aurora (Bd. 1), Anna Jarzab

Verlag: Löwe Verlag

Hardcover mit Schutzumschlag und Spotlack

448 Seiten

ISBN 978-3-7855-7950-3

17,95 €

erscheint am 22.06.2015 

*Vorbestellen*?


Klappentext:


Ich hatte nicht das Gefühl, als würde er nach Aurora gehören.
Ich hatte eher das Gefühl, als würde er zu mir gehören, egal wo ich war.
Aber das lag ja nicht in meiner Hand und in seiner auch nicht.


Schon immer wollte die 16-jährige Sasha in die Rolle ihrer liebsten Romanheldinnen schlüpfen und Abenteuer in fernen Welten erleben. Nicht ahnend, dass die Geschichten ihres Großvaters über Parallelwelten tatsächlich wahr sind, landet sie plötzlich unfreiwillig in Aurora – einer modernen Monarchie. Neben einem Leben am Hofe erwartet Sasha hier auch die ganz große Liebe. Doch Palastintrigen und Verrat drohen ihre Träume zu zerstören ...

Einmal Prinzessin sein! Der erste Roman in Anna Jarzabs spannender Jugendbuch-Reihe entführt Leser in eine Parallelwelt, in der eine Monarchie herrscht. Eine Geschichte voller Fantasy, Romantik, Geheimnisse und Verrat – für alle Fans der Bestseller-Trilogie Selection.

Das Licht von Aurora“ ist der erste Band der Aurora-Reihe.

Wer sich die ersten 35 Seiten des Buches schon mal ansehen möchte, sollte sich *HIER* klicken um zur Leseprobe zu gelangen!

Für mich klingt das Buch ziemlich vielversprechend und das Cover ist ja wohl auch eine richtige Augenweide!

Vorallem bin ich auf den Spotlack neugierig! Ob es leuchtet? Ich liebe ja solche Besonderheiten bei Büchern! :)

LG Sue
Freitag, 15. Mai 2015

Was macht ihr sonst noch so, außer Bücher lesen???

Ich war eben Malen und dachte, vielleicht zeig ich Euch mal, was ich außer Bücher lesen noch so für Hobbys habe :)

Ich habe in der Schulzeit immer schon gerne gemalt und tatsächlich auch mal Fachabi in Gestaltung gemacht (ja, ja, lang ist es her *g*) und vor 2 Jahren ungefähr dann wieder angefangen.

Bei uns auf der Straße ist eine schöne Galerie und der Inhaber bietet wirklich richtig gute Malkurse an.
Eigentlich malen wir meistens mit Ölfarben, aber zuletzt war mir irgendwie danach die alten Polychromos raus zu kramen und mal wieder etwas zu zeichnen...

Da ich das selbst immer unheimlich spannend finde, die einzelnen Schritte zu beobachten, hab ich mal die letzten Zwischenschritte fotografiert...
...mal sehen was am Ende so raus kommt ;)





Das Original ist übrigens von einer ganz unglaublichen Künstlerin: Bec Winnel


Ich finde ihre hyperrealistischen Porträts einfach nur wunderschön und auch wenn mein Bild mit Sicherheit nicht an ihres heran reichen wird, mag ich einfach den Ausdruck und die Farben sehr.

Wenn ich die Zeichnung fertig habe, werde ich mich wohl auch noch an dem Türkisen Aquarell Hintergrund versuchen...


Quelle:http://www.langweiledich.net/hyperrealistische-zeichnungen-bec-winnel/



Das sind übrigens meine fertigen Ölbilder:


Wie sieht es bei Euch aus? Malt ihr gerne, oder habt mal gemalt? Ich finde das ja total entspannend :)


Ich wünsche Euch auf jeden Fall schon mal ein schönes und hoffentlich sonniges Wochenende!

LG Sue 
Mittwoch, 13. Mai 2015

[Auslosung Gewinnspiel] Gewinnerbekanntgabe zur Welttag des Buches Aktion

Sooooooo...hier kommt sie nun endlich die Auslosung zur "Blogger schenken Lesefreude" Aktion...

Ich weiß es ist schon etwas her, aber ich gestehe, ich war etwas überrascht über die große Resonanz und es war nicht mit "Ich lose mal eben aus" getan *g*

Ich freue mich riesig, dass sich so viele an dem Gewinnspiel beteiligt haben und scheinbar wirklich für jeden etwas passendes dabei war.
Eigentlich wollte ich ja die Namensvorschläge hier posten, aber es sind genau 47 Namen (ein paar waren doppelt) zusammen gekommen! Wahnsinn, wie kreativ einige bei den Namensvorschlägen waren!

Ehrlich gesagt bin ich jetzt noch überforderter

Deswegen habe ich mich dazu entschieden, ihm einfach den Namen aus meiner Kurzgeschichte zu geben. Vielleicht können sich manche noch daran erinnern... Blogg dein Buch hat 2013 zusammen mit dem Lübbe Verlag Kurzgeschichten von Bloggern gesucht, von denen die schönsten ausgesucht und in einer Anthologie veröffentlicht wurden ;)

(un)gewöhnliche Freundschaften
von www.bloggdeinbuch.de
Kurzlink: http://www.amazon.de/dp/3844273735



Der Drache in meiner Geschichte heißt "Nouan" und ich hab mir gedacht, eigentlich passt das doch dann auch gut zu meinem kleinen, blauen Freund :D

Ab sofort werdet ihr den kleinen "Nouan" also wohl häufiger zu Gesicht bekommen und er wird mir sicher bei der ein oder anderen Rezension helfen. Im Moment hat er seine neugierige Nase in einen ganz besonderen Neuzugang gesteckt und scheint dort etwas über seine Vorfahren erfahren zu wollen ;)

 

Jetzt aber endlich zu den Gewinnern...

Paket 1: 



geht an: 


 


Paket 2:


 geht an:




Paket 3:


geht an:






Von Nouan und mir: Herzlichen Glückwunsch an die 3 Gewinner und viel Spaß mit euren Gewinnen!

LG Sue






Donnerstag, 7. Mai 2015

[Rezension] Ein Lied, so süß und dunkel von Sarah McCarry


Ein Lied, so süß und dunkel, Sarah McCarry

Verlag: cbt

Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten

Ab 14 Jahren

ISBN: 978-3-570-16299-6

€ 16,99 

Leseprobe? Kaufen? 
 

Kurzbeschreibung:

Ihre Freundschaft ist so tief wie ihre Seele – ihre Liebe so abgründig wie das Jenseits.


Sie und Aurora … das ist für immer! So unterschiedlich die Mädchen auch sind – Aurora zart wie das Sonnenlicht, sie so düster wie die Mitternacht –, ihr Leben ist ein einziger gemeinsamer magischer Rausch aus Partys, Musik und Kunst. Doch als Jack in ihr Leben tritt, ist es wie ein schmerzhaft schöner Riss in ihrem Traum. Dieser begnadete Junge, der die Menschen mit seinen Liedern betört, hat nicht Aurora gewählt, sondern die Freundin in ihrem Schatten. Doch dann taucht Minos auf, ein zwielichtiger Clubbesitzer, der Jack und Aurora einen teuflischen Pakt anbietet. Als die zwei gemeinsam nach L.A. verschwinden, kann nur sie die beiden vor ihrem Verderben bewahren …

Meine Meinung:

Schon lange ist mir eine Rezension nicht so schwer gefallen, wie es diese hier tun wird. Ich bin
ganz ehrlich, ich habe das Buch jetzt ein paar Tage sacken lassen (und die Rezi vor mir her 
geschoben), weiß aber eigentlich immer noch nicht so genau, was ich von "Ein Lied, so süß 
und dunkel" halten soll.

Der erste Punkt, der mich leider bis zum Ende des Buches gestört hat ist, dass man den 
Namen der Hauptprotagonistin (aus deren Sicht die Geschichte auch erzählt wird) nicht 
erfährt.
Irgendwie fehlte mir dadurch Nähe zu ihr, sie blieb mir bis zum Ende des Buches fremd.

Die Erzählerin und Aurora leben ein Leben, dass nicht so ist, wie es andere Jugendliche 
erleben.
Auroras Vater war ein berühmter Musiker, nahm sich aber früh das Leben. Ihre Mutter ist 
Drogenabhängig und kümmert sich so gut wie gar nicht um ihre Tochter.
Die beiden Mädchen verbringen beinahe jeden Tag miteinander, gehen gemeinsam auf 
Partys, betrinken sich und scheinen sich auch sonst um nichts wirklich wichtiges im Leben 
kümmern zu müssen.
Obwohl mich das Buch wahnsinnig gefesselt hat und ich es in nur 2 Tagen durch hatte, wusste 
ich bis mindestens Seite 150 überhaupt nicht, wohin die Geschichte eigentlich will.
Wahrscheinlich ist der unheimlich interessante Schreibstil der Autorin "Schuld", dass ich das 
Buch so verschlungen habe, obwohl mir Story und Protagonistin nicht wirklich zugesagt haben.
Sarah McCarrys Art die Geschichte zu erzählen, kann man nicht wirklich mit anderen Büchern
vergleichen. Sie schreibt unheimlich blumig, mit vielen Metaphern und fast schon poetisch.

"Eine einzelne Note, leise und süß, reist von den Sternen herab und sinkt schwerelos zu 
Boden, und dann noch eine und noch eine, sanft wie feiner Sprühregen. Ich habe so etwas 
noch nie gehört.
Seine Musik ist wie der wogende Ozean, der Wind, der übers offene Meer weht, der entfernte 
Schrei einer Möwe. Sie fährt durch meine Haare, streicht über meine Haut, füllt meinen Mund 
und gleitet übermeine Zunge..."

Zitat der Erzählerin, als sie das erste Mal Jacks Musik hört. 


Ungefähr im letzten Drittel des Buches wendet sich die Geschichte und führt plötzlich in eine Richtung, die ich nicht wirklich erwartet habe.
Insgesamt ist "Ein Lied, so süß und dunkel" zum Teil etwas konfus. Viele Rückblenden und Erinnerungen der Erzählerin waren für mich nicht immer nachvollziehbar und passten manchmal nicht wirklich in den Fluss der Geschichte.
Was mich wohl wahrscheinlich am meisten gestört hat, war die Distanz zur Protagonistin.
Die namenlose Erzählerin, war mir die ganze Zeit über ziemlich unsympathisch.
Ich mochte weder ihren Musik Geschmack, ihren Kleidungsstil und am wenigsten ihre lockere Einstellung zu Alkohol und Drogen.
Das einzige, was sie etwas sympathisch wirken ließ, ist ihre bedingungslose Liebe und Loyalität ihrer Freundin Aurora gegenüber, die durch ihre oberflächliche und arrogante Art allerdings auch nicht wirklich zu meinen favorisierten Protagonisten gehört.
Generell sind der Umgang mit Drogen in dem Buch meiner Meinung nach bedenklich, vor allem, wenn das Buch für Jugendliche ab 14 Jahren gedacht sein soll.
So wie die Autorin den Konsum beschreibt, wirkt es auf mich gefährlich verharmlost und viel zu "normal".

Fazit:

Auch wenn ich viele Kritikpunkte an dem Buch finden konnte, hat es mir trotz allem auf eine neuartige Art gefallen, wahrscheinlich hauptsächlich, weil ich den Schreibstil von Sarah McCarry wirklich großartig fand.
Wer auf der Suche nach einem Fantasy Roman ist, wird hier sicher enttäuscht. Wer es allerdings schafft sich einfach auf die Geschichte einzulassen und die  tolle Art zu Schreiben genießen kann, wird trotz fehlendem Sympathieträger sicher Freude an dem Buch haben.