Google+ Sue Timeless: Juni 2016
Donnerstag, 30. Juni 2016

[Buch - Vorstellung] Waiting for... "Zurück ins Leben geliebt" von Colleen Hoover

Ich muss ja sagen, dass ich das erste Mal auf das neue Buch von Colleen Hoover aufmerksam wurde, weil sich die Bloggerwelt so furchtbar über das Cover aufgeregt hat...

Den Unmut kann ich irgendwie gar nicht verstehen, allerdings bin ich ganz froh, dass mir das Buch deswegen ins Auge gesprungen ist.

Ich lese ja meistens nur Bücher die zumindest einen kleinen Fantasy Anteil beinhalten, aber ab und an springt mich eben auch ein Young Adult Roman an und macht mich mit seinem Klappentext neugierig.

So ist das auch bei "Zurück ins Leben geliebt"!

Ich bin einfach ein großer Fan von melancholischenund geheimnisvollen Charakteren. Miles klingt da einfach perfekt und ich bin jetzt schon wahnsinnig neugierig, was sich hinter seiner Traurigkeit
verbirgt.

Wie sieht es bei Euch aus? Freut ihr Euch schon auf diese Neuerscheinung? Wer jetzt schon neugierig ist, kann ja schon mal einen Blick in die Leseprobe werfen... :) 


 
 Ansonsten sind hier die wichtigsten Infos:

"Zurück ins Leben geliebt", Colleen Hoover

Verlag: dtv

Taschenbuch, 384 Seiten

empfohlenes Alter: Ab 16

ISBN:  978-3-423-43095-1

 9,99€



Erscheint am: 22. Juli 2016


Kurzbeschreibung:

Zurück ins Leben lieben - der neue Geniestreich von Colleen Hoover

Als Tate zum Studium nach San Francisco zieht, stolpert sie dort gleich am ersten Abend über Miles Archer: Miles, der Freund ihres Bruders, der niemals lächelt, meistens schweigt und offensichtlich eine schwere Bürde mit sich herumträgt. Miles, der so attraktiv ist, dass Tate bei seinem Anblick Herzflattern und weiche Knie bekommt. Miles, der, wie er selbst zugibt, seit sechs Jahren keine Frau mehr geküsst hat. Miles, von dem Tate sich besser fernhalten sollte, wenn ihr ihr Gefühlsleben lieb ist …

[Rezension] #Post this Book: Teile deine Kreativität von David Sinden und Nikalas Catlow

Post this book: Teile deine Kreativität, David Sinden und Nikalas Catlow

Verlag: Loewe Verlag

Broschiert: 160 Seiten

ISBN: 978-3785586099

empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre

8,95€

*Hier* kaufen...


Inhalt:


Wer sagt, dass es eine Grenze zwischen der Welt der Bücher und dem Netz geben muss? Teile deine Kreativität und #Postthisbook!

Mach dir dieses Buch zu eigen: Beklebe, bemale, beschmiere die Seiten. Egal ob Kritzeleien, Selfies, Experimente mit ungewöhnlichen Materialien oder kleine Filme – lass dich von den vielen Anregungen inspirieren und poste deine Kunstwerke in den sozialen Netzwerken. Der Hashtag #Postthisbook sorgt dafür, dass Gleichgesinnte sie finden werden.

Originelle Beschäftigungsideen, das Doodeln oder Ausmalen von Tangles, und die Lust am Lesen und Gestalten werden in Post this book mit Social Media verbunden – ein Kreativbuch für die Generation online!

Meine Meinung:


Normalerweise bin ich ja extrem pingelig im Umgang mit meinen Büchern! Eselsohren, Leserillen, oder Markierungen im Buch sind ein absolutes NoGo für mich...

Das kreative Mitmachbuch aus dem Loewe Verlag fordert den "Leser" allerdings dazu heraus, sich mit allem was der kreative Kopf hergibt, an dem Buch auszutoben. 


Manche Seiten sind einfach zum ausmalen gedacht, einige geben aber auch Anweisungen für Fotos oderVideos. Manchmal wird aber auch ein ganz anderes kreatives Medium zur Leinwand (Beispiel: Bekritzel eine Bananenschale mit Kuli ;) )


Alle diese geschaffenen Kunstwerke sollen dann mit dem #postthisbook in den Sozialen Netzwerken veröffentlicht werden. Ich kann Euch sagen, es macht wahnsinnig Spaß, beim stöbern auf die verschiedensten Ideen zu treffen.

"Post this Book" funktioniert also ähnlich wie die "Mach dieses Buch fertig" Idee, nur teilt man sich hier auch noch mit. Mir gefällt die Idee richtig gut!

Es entstehen witzige Instagram Bilder, lustige Postings und nebenbei entspannt man auch noch beim Kritzeln oder Malen.

Da die Mischung der "Anweisungen" auf den Seiten wirklich bunt gemischt ist, dürfte für jeden etwas dabei sein und jeder kann für sich entscheiden, wie er die Aufgabe lösen möchte.

Mein Einhorn-Kaninchen ist zum Beispiel mit einem Bildbearbeitungsprogramm entstanden, man könnte aber genau so gut einfach irgendwo ein Horn drauf kleben und es fotografieren.

Der Kreativität sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt und manchmal bedarf es ja einem kleinen Ansporn um sich mal wieder mit etwas Schönem zu beschäftigen :)


Fazit:


Witzige Idee und tolle Umsetzung! Wer Spaß an Mal- oder Kritzelbüchern hat, wird mit Sicherheit viele Seiten finden, die die Kreativität nur so sprühen lassen. Gerade die Idee, seine Kunstwerke mit anderen zu teilen passt einfach perfekt in unser Social Media Zeitalter.

Auf Instagram werden sich mit Sicherheit noch viele meiner gestalteten Seiten wiederfinden :)









 
Dienstag, 28. Juni 2016

[BLOGTOUR TAG 4] "Pala - Das Geheimnis der Insel" von Marcel van Driel


Computerspiele - Realitätsnah und entfremdend? 



Herzlich willkommen zu Tag 4 der "Pala - Das Geheimnis der Insel" Blogtour. 

Nachdem ihr die letzten Tage schon etwas über die beiden ersten Teile und die Charaktere der Bücher erfahren durftet, möchte ich mich heute ein wenig mit dem Thema Computerspiele beschäftigen.

In den Büchern von Marcel van Driel geht es um das gleichnamige Spiel "Pala". Anfangs ist es nur ein Computerspiel, eine Art Rollenspiel, doch schon bald stellt sich heraus, das sich die

teilnehmenden Kinder während des Spielens für die eigentliche
Aufgabe qualifizieren sollen.

Erfolgreiche "Gamer" werden entführt und auf der geheimen Insel Pala zu Superhelden ausgebildet. Das Spiel dient also eigentlich nur dem Erkennen von besonders begabten und talentierten Kindern.


Wenn man sich die Entwicklung der Computerspiele in den letzten 40 Jahren einmal ansieht, ist diese Vorstellung nicht wirklich weit hergeholt.


                                   




Während die ersten Computerspiele in den 1970ern eher für technische Versuche an Universitäten genutzt wurden, entwickelten sie sich in den 80ern mit Einzug der Heim-Computer immer mehr zu einer wichtigen Freizeitgestaltung.

Die ersten Spiele wie zum Beispiel Pacman, oder Pong hatten eine schlichte Grafik und eine einfache Bedienung. Meist ging es einfach nur darum, möglichst viele Punkte zu erreichen und somit einen Highscore zu knacken.

Heutzutage kann man die aufwendigen Spielcharaktere kaum noch von der Realität unterscheiden und die komplexen Handlungstränge ähneln schon fast einem Kinofilm, in dem man selbst zur Hauptrolle wird. Dank dem Internet ist es uns mittlerweile möglich mit Gamern auf der ganzen Welt in Echtzeit miteinander zu kommunizieren.

Diese neuen technischen Möglichkeiten bringen allerdings auch einige Gefahren mit sich. Ähnlich wie im Buch tauchen manche Menschen immer mehr in die virtuelle Realität ab und entfremden sich

mehr und mehr vom wahren Leben.

Auch wenn die Spieler das Gefühl haben mit vielen Menschen Online in Kontakt zu sein, sitzen sie doch alleine vor ihrem PC oder ihrer Konsole.

Eine Studie der Berliner Charité im Jahre 2005 zeigte, dass etwa jeder zehnte Computerspieler Abhängigkeitskriterien erfüllt, die mit denen von anderen Süchtigen wie beispielsweise Alkoholabhängigen vergleichbar sind.

Auch Schlafentzug, Schlafstörungen, Halluzinationen, Konzentrationsschwächen, Haltungsschäden Augenschäden, Leistungsversagen und Nervosität können negative Auswirkungen von zu viel "Gamen" sein.
Eine zeitlang wurde in den Medien viel über den Zusammenhang von Computerspielen und Gewalt diskutiert, diese konnte allerdings nie wirklich bestätigt werden.


Computerspiele müssen aber natürlich nicht einsam machen! Es gibt auch viele positive Effekte, die durch die Spiele trainiert werden können.
So können sie das Training von räumlicher Orientierung, strategischem Denken sowie die Feinmotorik fördern, oder auch zur Behandlung von Erkrankungen wie Demenz oder Schlaganfällen eingesetzt werden.

Oder sie machen eben einfach SPAß! 

Ich denke Computerspiele sind genauso wie Social Media Plattformen in unserer Zeit nicht mehr wegzudenken, wichtig ist einfach, dass man einen verantwortungsbewussten Umgang damit lernt, bzw. an seine Kinder weiter gibt.
Solange die Balance zwischen "virtuell reality" und dem "Echten Leben" ausgewogen ist, sollte dem Spielspaß nicht im Wege stehen.

Also hoffen wir darauf, dass Mr. Oz unsere taktischen Entscheidungen beim nächsten Online Spiel nicht überwacht und wir uns nicht auf einer unheimlichen Insel wiederfinden ;)

Morgen stellt Euch Manja dann noch die Schauplätze der Pala - Reihe vor...



Gewinnspiel: 

Ihr habt jeden Tag die Chance in den Lostopf zu hüpfen, indem ihr auf dem jeweiligen Blog die Gewinnspielfrage beantwortet :)
1. - 5. Preis: je ein Printexemplar "Pala - Das Geheimnis der Insel"

*hier* gehts direkt zum Buch...


Beantwortet einfach die heutige Frage als Kommentar:


Könntet ihr Euch vorstellen, dass man als Spieler eines Computerspiels tatsächlich komplett auspioniert werden könnte?

Zeit habt Ihr bis einschließlich dem 30.06.2016!


Blogtourfahrplan:

 25.06.
  Wir schauen zurück...:               

26.06.
Das Geheimnis der Insel:             

27.06.
Protagonisten

28.06.
 Computerspiele - Realitätsnah und entfremdend?

29.06. 
Schauplatz

 01.07. Gewinnerbekanntgabe




Teilnahmebedingungen:

 

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. 







(alle Bilder von https://pixabay.com/de/) 
Donnerstag, 23. Juni 2016

[Blogtour] TAG 9: Calliope Island - Der siebte Sommer - von Marie Menke


Huhu meine Lieben und herzlich Willkommen zum letzten Tag der Blogtour rund um "Calliope Isle".

Gedichte spielen in Marie Menkes sommerlichem Buch eine große Rolle, denn die Hauptprotagonistin Allie schreibt leidenschaftlich gerne Gedichte. Sie drückt damit ihre Träume aus, ihre Gefühle und ihre Stimmung.

Deswegen darf ich Euch heute zum Abschluß etwas über diese Form der Lyrik erzählen.

Lyrische Texte, oder eben Gedichte unterscheiden sich häufig schon alleine durch ihre äußere Form (Vers, Versmaß, Strophenbau) von anderen Arten der Schreiberei. Doch schon Goethe lockerte die Versform häufig auf und so gibt es auch viele Gedichte, die ohne Reimwörter oder einem besonderen Aufbau funktionieren.



Ich will Euch aber gar nicht großartig mit dem schulischen Wissen über Gedichte quälen, denn wenn ich ehrlich bin hat mir früher bei einer Gedichtinterpretation weder die Kentniss über Begriffe wie "Jambus", "Daktylus" oder "Hexameter" und "Pentameter" geholfen ein Gedicht zu verstehen, noch die Fähigkeit eine Gedichtform zu bestimmen.

Für mich geht es beim Gedichte schreiben viel mehr darum, Gefühle in Worte zu verpacken. Mit Sätzen eine Stimmung herbei zu zaubern und mit Metaphern und gezielt eingesetzter Rethorik eine kurze Geschichte zu erzählen.

Marie Menke hat ihrer Geschichte mehrere Gedichte hinzugefügt und lässt Allie dadurch ihre Gefühle ausdrücken. Mit Maries Erlaubnis, darf ich Euch eins davon hier zeigen :)


Surferjunge



Meeresrauschen Sonnenstrahlen
Blau und türkis ganz klares Wasser
Strandliegen Surfbretter
Gelb und bunt und alles zusammen
Deine Augen so dunkel
Wie der Schatten der mich hielt
Versteckt
Deine Haare so hell
Wie die Sonne über uns schien

Nur einmal habe ich sie berührt
Und meine Welt ist explodiert
Neonfarben Meereschrauschen
Tanzende Wassertropfen

Du hast weggeschaut dich entschuldigt
Aber es tat mir nicht leid
Außer vielleicht dass su dachtest
Es wäre nur ein Unfall gewesen

In meinen Träumen
Renne ich aufs offene Meer zu
Rein in das warme Wasser

Du reitest auf deinem Surferboard
Nimmst die besten Wellen
Die Sonne geht unter
Wie ein Rahmen um das Bild
Und der Traum von uns entgleitet mir
Nach und nach

Ich will dich als meinen Surferjungen.

Was denkt ihr, für wen Allie dieses Gedicht geschrieben hat? Ich kann Euch auf jeden Fall verraten, dass sich hinter dem "Surferjungen" viel mehr verbirgt, als ein gutausehhender Junge, mit Talent auf dem Wasser zu reiten ;)




Mir persönlich fällt zum Thema Gedichte als erstes Edgar Allen Poe ein. Seine Texte sind oft so düster und unheimlich, obwohl sie teilweise nur eine Aneinanderreihung von Worten sind, trotzdem versteht man als Leser genau, was er damit ausdrücken wollte. Solche tragischen und melancholischen Texte mag ich beinahe lieber, als die "klassischen" Liebesgedichte.
Alle Bilder von Pixabay


Ihr habt die letzten Tage verpasst? Kein Problem: Hier gibts noch mal den Blogtourfahrplan mit allen spannenden Beiträgen :


Blogtourfahrplan

15.06.2016 

Interview mit Marie Menke: www.lunasleseecke.blogspot.de

16.06.2016  

Was ist Calliope Isle?: www.mitternachtsschatten.blogspot.de

17.06.2016

18.06.2016

Die Charaktere Allie, Shayla und Livwww.manjasbuchregal.de

19.06.2016

Exposé, Cover und Lektoratwww.bibilotta.de

20.06.2016

  Die Kraft des Schreibens: www.anni-chans-fantastic-books.blogspot.de

21.06.2016

22.06.2016

Ein Tag auf Calliope Isle: www.nenyas-book-wunderland.blogspot.de

23.06.2016


Rund um Gedichte: www.sue-timeless.blogspot.de

27.06.2016

Gewinnerbekanntgabe


Gewinnspielfrage


Kommen wir nun zum Gewinnspiel :)
Beantwortet einfach diese Frage in den Kommentaren und schon habt ihr ein Los euch gesichert !!!

Habt ihr selbst schon mal ein Gedicht geschrieben?

ZUSATZLOS

Schaut doch mal auf Instagram vorbei und sichert Euch ein Zusatzlos für das gewinnspiel...


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Gewinne

5 x je eine Calliope Isle Postkarte
3 x je 1 eMail-Kurs #wirliebenschreiben
3 x je 1 eBook „Calliope Isle. Der siebte Sommer“

9783646602241

Teilnahmebedingungen / Regeln

  • Als Lose gelten alle Blogkommentare und Beiträge auf den Sozialen Netzwerken, die bis zum 25. Juni 2016, 23:59 Uhr eingehen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden die oben genannten Gewinne verlost. Die jeweiligen Gewinner werden auf der Facebookseite von Marie Menke sowie auf den Seiten bzw. Blogs der teilnehmenden Blogger bekannt gegeben.
  • Dieses Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung mit Facebook, Twitter und weiteren Sozialen Netzwerken, auf denen es beworben wird. Es wird auch nicht von ihnen unterstützt.
  • Daten, die im Gewinnfall weitergegeben werden, werden nicht für andere Zwecke entfremdet und auch nicht an Dritte weitergegeben. Nach Ende des Gewinnspiel werden diese gelöscht.
  • Der Vorname sowie der erste Buchstabe des Nachnamens des jeweiligen Gewinners werden veröffentlicht. Sollte ein Gewinner seine Adresse nit mitteilen wird neu ausgelost.
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, das man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist. Teilnehmer unter 18 Jahren mussen eine Erlaubnis haben und auf Nachfrage eine Einverständniserklärung der Erziehungs- /Sorgeberechtigen vorlegen.
  • Bei nicht – digitalen Gewinnen (z.B. Printbüchern) erfolgt der Versand ausschließlich nach Deutschland – Österreich – Schweiz, der Versand in weitere Länder ist ausgeschlossen.
  • Für den Postweg wird keine Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist nicht möglcih.
  • Der Rechtweg ist ausgeschlossen.
  • Die gesamten Teilnahmebedingungen findet ihr HIER.


Mittwoch, 22. Juni 2016

[Rezension] Bran - Eine Geschichte der Insel Errance von Flora Grimaldi und Maike Plenzke

Bran - Eine Geschichte der Insel Errance von Flora Grimaldi und Maike Plenzke


Verlag: Carlsen Comic

Hardcover, 64 Seiten

empfohlenes Alter: ab 14 Jahre

ISBN:  978-3-551-76304-4 

16,00€ 

Inhalt:


In der fantastischen Welt von Errance wird ein arroganter junger Prinz in einen Raben verwandelt und nur eine Hexe, die sich in einen Fuchs verwandeln kann, ist in der Lage den Bann zu brechen.
"Bran" ist ist das Debüt von Flora Grimaldi und der jungen deutschen Zeichnerin Maike Plenzke, die die Welt von Errance farbenfroh und elegant umsetzt.

Meine Meinung:


Ich muss ja sagen, dass mich das Cover von "Bran" schon komplett in seinen Bann gezogen hat. Mystisch, düster und geheimnisvoll! Und dann noch diese dunklen Federn. Ein absolut gelungenes Cover wie ich finde und das dieser Comic als Hardcover erschienen ist, ist definitiv auch ein ganz großer Pluspunkt!

Doch auch der Inhalt konnte mich absolut begeistern!

In der Geschichte von Flora Grimaldi und der jungen Zeichnerin Maike Plenzke geht es um den arroganten Prinzen Bran.
Bran ist der älteste der Königsöhne und wartet nur darauf endlich den Thron seines Vaters besteigen zu können. Er hält sich für die Beste Wahl für diesen Posten und ist auch sonst ziemlich überzeugt von sich. Leider ist er in seiner Arroganz auch sehr grausam.

Bei einem Jagdausflug in den verbotenen Wald, der von magischen Wesen bewohnt wird, tötet er eines der magischen Bewohner. Bevor das Reh stirbt, verflucht es Bran allerdings noch und fortan ist er am Tage ein Rabe und wird in der Nacht wieder zum Menschen. Allerdings kann er als Rabe sprechen und als Mensch nur krächzen wie ein Rabe.

In seiner Verzweiflung hofft er darauf, dass ihm eine junge Heilerin, die sich in einen Fuchs verwandeln kann helfen kann, ihm seine normale Gestalt zurück zu geben. Beide Charaktere sind nicht auf dem Mund gefallen und so kommt es zu amüsanten Wortgefechten, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben.

Obwohl der Prinz eigentlich total unsympathisch sein müsste ging mir sein Schicksal beim lesen sehr Nahe und die taffe Macha hat mich total begeistert.

Wunderschön sind neben der märchenhaften Geschichte aber auch die atmosphärischen Zeichnungen. Sie passen einfach perfekt zu der etwas düsteren und magischen Story und haben mich komplett verzaubert.

Ich hoffe sehr, dass die Fortsetzung "Macha" schon bald erscheinen wird, denn ich würde wahnsinnig gerne wissen, wie die Geschichte der beiden weiter geht.

Fazit:


Wunderschön illustriert, mit einer märchenhaften Story und witzigen Dialogen, die mich mit ihrem Sarkasmus und Humor wirklich begeistert haben.
Ein absolut empfehlenswerter Comic, für alle die fantastische Geschichten mit toll umgesetzten Zeichnungen lieben.





 
Samstag, 18. Juni 2016

[Rezension] Witches - Hexenzirkel von Pia Hepke


Witches - Hexenzirkel von Pia Hepke

Verlag: Amdora Verlag

Taschenbuch: 260 Seiten

ISBN: 978-3946342328

9,99€


Ebook kaufen? 



Kurzbeschreibung:


Vertraue niemandem

Die junge Hexe Kira soll die Trägerin des einzigartigen Geistelementes sein. Dieses ist fester Bestandteil bei der Herstellung des sagenumwobenen Jugendelixiers.
Um das Geistelement in ihre Gewalt zu bekommen, würde ein Zirkel aus fünf Hexen alles tun. Sogar töten!
Auf ihrer Flucht vor ihren Verfolgerinnen, begleitet Kira stetig die eine Frage: Wem kann sie noch vertrauen?


Meine Meinung:


Ich habe wirklich lange überlegt, ob ich zu diesem Buch eine Rezi schreiben soll - eigentlich wollte ich es nicht - , aber ist es wirklich richtig, nur positive Rezensionen zu veröffentlichen?

Sollte man seine Meinung zurück halten, weil man die Autorin / den Verlag nicht verletzten möchte?

Ich glaube ich wähle meine Bücher normalerweise sehr gut aus, so dass ich ganz selten ein Buch lese, dass mir nicht gefällt, dadurch habe ich das Glück, meistens auch nur positive Beiträge zu verfassen, in diesem Fall war ich aber leider doch ziemlich enttäuscht von dem Buch.

Witches erzählt die Geschichte der jungen Hexe Kira und ihrem magischen Feuersalamander Sergé. Sergé kommt im Prolog direkt zu Wort und erklärt dem Leser erst mal etwas über Hexen, die Hexenschule, die Kira besucht und erwähnt auch, dass Kira es nicht immer leicht hatte.

Die flapsige Schreibweise des Prologs und das eingefügte "*grins*" und "*schmunzel*" hat mir leider so gar nicht gefallen. Glücklicherweise geht es dann aus Kiras Sicht weiter und der Schreibstil wurde für mich angenehmer zu lesen.
Man wird ziemlich plötzlich in das Geschehen geworfen, was ich grundsätzlich gerne mag, in diesem Fall war es aber doch ein wenig verwirrend.

Kira hetzt durch die Schule, scheint Angst zu haben und will urplötzlich die Schule verlassen, weil sie sich nicht mehr sicher fühlt.

Warum???

Der Grund hat sich mir leider nicht so ganz erschlossen. Ein Zirkel älterer Hexen will ein Jugendelexier mischen und Kira scheint hierfür irgendwie der Schlüssel zu sein. Für mein Empfinden wäre sie in einer Schule voller machtvollen Hexen wesentlich sicherer, als im Wald in den sie gemeinsam mit Sergé flüchtet. Aber gut, Kira ist sehr misstrauisch, traut anderen nicht und lässt auch niemanden an sich ran, also ist diese Lösung für sie wohl sinnvoller, als sich Hilfe zu suchen.

Generell ist mir Kira leider das ganze Buch über total unsympathisch geblieben. Ständig widerspricht sie sich in Gedanken selbst, handelt übereilt und zeigte für mich leider auch sonst wenig positive Charaktereigenschaften. Sergé hingegen, der ja ein magischer Feuersalamander ist gefiel mir ganz gut. Die Vorstellung des kleinen Lurches fand ich sehr niedlich, was ich allerdings schade finde ist, dass sich die Autorin scheinbar nicht wirklich mit diesen Tieren auseinander gesetzt hat. Auch wenn es sich in Sergés Fall um ein erfundenes und fantastisches Tier handelt ist ein Feuersalamander nunmal keine Eidechse, sondern gehört zur Familie der Lurche!

Nennt mich kleinlich, aber mir fallen solche inhaltlichen Fehler leider auf und es hat mich als tierbegeisterte Leserin extrem gestört.
Was leider genauso gestört hat, allerdings eher den Lesefluss, sind die Rechtschreib- und Tippfehler, die sich im Buch befinden. Teilweise hatte ich das Gefühl, dass dem Buch einfach ein Lektorat und Korrektorat gefehlt hat.

Auf einigen Seiten sind Wörter, an denen hinten ein "i" angefügt ist, vielleicht ein Fehler der Tastatur, oder zu schnell getippt? Ich weiß es nicht, aber solche Vertipper fallen eigentlich schon dem Rechtschreibprogramm von Word auf und haben meiner Meinung nach nichts in einem veröffentlichen Buch zu suchen.
Natürlich ist kein Autor perfekt und in meinen Texten tummeln sich sicherlich auch die ein oder anderen Fehler, aber bei diesem Buch konnte ich mich irgendwann kaum noch auf die eigentliche Geschichte konzentrieren, weil ich fast schon nach weiteren Fehlern gesucht habe :(

Auch die Story dümpelte für mich so vor sich hin. Bei ihrer Flucht treffen sie auf eine fremde Hexe, die sich sofort Kiras Freundschaft erschleichen kann, was in meinen Augen nicht zu Kiras vorher beschriebenen Eigenschaften passt. Auch der weitere Verlauf war für mich sehr vorhersehbar.

Ich denke die meisten wissen, dass ich Bücher mit und über Hexen wahnsinnig gerne lese und der Klappentext war auch ziemlich vielversprechend, aber "Witches" konnte mich so gar nicht überzeugen.

Fazit:

"Witches" hat so gar nicht meinen Geschmack getroffen. Eine unsympathische Protagonistin mit der ich überhaupt nicht warm wurde, inhaltliche Fehler zusammen mit Tipp - und Rechtschreibfehlern, da blieb für mich der Lesespaß leider komplett aus.

Schade, denn der kleine Feuersalamander hätte wirklich Potential gehabt.

Vielleicht kann der ein oder andere Hexenbegeisterte der Geschichte dennoch etwas abgewinnen, mein Fall war dieses Buch leider gar nicht.










 
Freitag, 3. Juni 2016

[Rezension] "Luca & Allegra, Band 1: Liebe keinen Montague" von Stefanie Hasse

"Luca & Allegra, Band 1: Liebe keinen Montague", Stefanie Hasse

Verlag: Impress

Ebook, 280 Seiten

ISBN: 978-3-646-60225-8 

empfohlenes Alter: ab 14 Jahren 

3,99€

*hier bestellen*  



Kurzbeschreibung:


**Romeo & Juliet never die…**
Maskenbälle, unsternbedrohte Familiengeschichten und verfluchte Liebespaare kennt Allegra höchstens aus ganz alten Büchern, aber mit der Realität haben sie für sie nichts zu tun. Das ändert sich grundlegend, als sie bei einem Kurzurlaub am Gardasee erfährt, dass ihr Hotel von Nachfahren der Capulets geführt wird. Anscheinend ist ihre Fehde mit den Montagues auch nach Jahrhunderten noch intakt. Als sie aus purer Neugier die andere Seite des Sees erkundet, beginnen sich die Ereignisse unwillkürlich zu verdichten. Denn Allegra trifft auf Luca Montague und damit auf ihr magisches Schicksal…

(Quelle: https://www.carlsen.de/epub/luca-allegra-band-1-liebe-keinen-montague/75531) 

Meine Meinung:


Es gibt wohl unzählige Geschichten und Verfilmungen die in irgendeiner Weise an die berühmte Shakespeare Geschichte "Romeo und Julia" angelehnt sind. Manche sind gut und manche hätte man sich getrost schenken können, denn wollen wir mal ehrlich sein, Shakespeare ist einfach der Gott der Intrigen und der Romantik!

Trotzdem hat sich Stefanie Hasse an das wohl bekannteste Liebespaar der Welt gewagt und ihre ganz eigene Geschichte daraus gewoben.

Luca & Allegra ist für mich viel mehr als eine Adaption, man könnte eher sagen, Stefanie Hasse hat die berühmte Geschichte weiter gesponnen.

Was wäre wenn die Familienfehde der Familien Capulet und Montague nie Zuende gegangen wäre, wenn ein Fluch daran Schuld wäre der immer noch die Nachfahren treffen würde?

Hier knüpft "Luca & Allegra" an und beginnt mit der in Deutschland lebenden 19 jährigen Allegra. Aus einer Eingebung heraus entschließt sie sich zu einem gemeinsamen Wochenendtrip mit ihrer Freundin Jen. Die beiden Mädchen fahren trotz der Bedenken von Allegras Mutter an den Gardasee.
Allegra spricht fließend Italienisch, da ihre Mutter aus Italien stammt, jedoch mit ihr als Baby nach Deutschland kam.

Spätestens hier hatte Stefanie Hasse mich gepackt, denn ich habe als Kind jeden Sommer am Lago di Garda verbracht und kenne nicht nur die wundervolle Aussicht über den See, sondern auch die Orte, die sie beschreibt. Aber auch Leser, die niemals diese einzigartigen Serpentinen hoch gefahren sind dürften dank des tollen Schreibstils der Autorin schon bald in Bella Italia ankommen und den Zauber der auf dem Gardasee liegt durch ihre Worte spüren.

Die Idee ein ruhiges und entspanntes Wochenende ohne weitere Männer-Enttäuschungen zu verbringen bröckelt schon in dem Moment, als sie am Hotel von dem charmanten Allesandro begrüßt werden.
Jen ist hin und weg von dem smarten Italiener und auch Allegra fühlt sich sofort wohl in dem kleinen Bergdorf. Das ändert sich allerdings, als sie auf Luca Montague trifft, der sie nicht nur wegen seiner ungewöhnlichen blauen Augen verzaubert.

Wie kann es sein, dass Allegra seine Augen so vertraut vorkommen und was genau hat das ganze eigentlich mit der antiken Mythologie zu tun?

Ich will Euch gar nicht zu viel verraten, denn ihr könnt Euch sicher sein dass Stefanie Hasses Geschichte überraschen wird. Mich konnte sie auf jeden Fall mit ihrer Mischung aus altbekannten und neuartigen Ideen komplett überzeugen.

Neben der Hauptprotagonistin Allegra, die mir von Anfang an wahnsinnig sympathisch war, habe ich vor allem Allesandro und natürlich Luca ins Herz geschlossen. Jeder Charakter hat seine ganz eigenen Eigenschaften und wurde für mich geradezu lebendig.

Glücklicherweise kann ich mich auf eine Fortsetzung freuen, denn am 4. August geht es weiter mit Luca & Allegra und ich kann es kaum erwarten mehr von den Beiden zu lesen!

Fazit:


Eine wundervoll romantische Geschichte, die zwar auf Elemente der Julia und Romeo Geschichte basiert, aber ihre ganz eigene Story zu erzählen hat. Protagonisten die einem schnell ans Herz wachsen, Maskenbälle die jedes Mädchenherz höher schlagen lassen und die traumhafte Umgebung des Lago di Garda.
Ganz ehrlich? Was will man mehr? 

Absolute Leseempfehlung!

Übrigens habe ich jetzt unheimlich Lust bekommen Leonardo di Caprio als Romeo zu gucken, vielen Dank auch Steffi *g*



 


 
Donnerstag, 2. Juni 2016

[Rezension] "Being Beastly. Der Fluch der Schönheit" von Jennifer Alice Jager

"Being Beastly. Der Fluch der Schönheit", Jennifer Alice Jager

Verlag: Impress

Ebook, 341 Seiten 

empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

ISBN: 978-3-646-60256-2

3,99€

*hier bestellen*  



Kurzbeschreibung:


**Wenn Schönheit auf Grauen trifft und Furcht zu Liebe wird…**
Als die schöne Valeria erfährt, wen sie heiraten soll, ist ihr wohlbehütetes Leben auf einen Schlag vorbei. Um den jungen Grafen Westwood ranken sich Schauergeschichten von einem Fluch und ihr neues Heim gleicht eher einer Ruine als einem herrschaftlichen Herrenhaus. Auch Westwood selbst benimmt sich ihr gegenüber mehr wie ein eiskaltes Biest und nicht wie der Mann von Stand, der er eigentlich sein sollte. Doch dann stößt Valeria in einem verstaubten Raum auf magische Windlichter, die jedes für sich ein Geheimnis bergen. Sie zeigen Valeria einen ganz anderen Grafen, voller Freundlichkeit und Güte…
(Quelle: https://www.carlsen.de/epub/being-beastly-der-fluch-der-schoenheit/78561)

Meine Meinung:


Das ich Jennifer Alice Jagers Art zu schreiben Liebe ist wohl kein Geheimnis mehr und dass ich mich wie verrückt auf diese Märchenadaption gefreut habe wohl auch nicht.

Sehr neugierig war ich, ob mich diese Geschichte, die auf der Idee on "Die Schöne und das Biest" beruht fesseln kann, obwohl ich die Geschichte dank Disney wohl in- und auswendig kenne.

Ich kann Euch sagen, Jennifer hat mich komplett überrascht! Denn auch wenn es in Being Beastly ein Biest und ein schönes junges Mädchen gibt, hat sie es geschafft ein absolut eigenes Märchen und ihre ganz persönlichen, wundervollen Charaktere zu erschaffen.

Valeria wächst sehr behütet auf, ist ein gehorsames und stets höfliches Mädchen, das alles daran setzt seine Eltern stolz zu machen. Wegen ihres auffällig hübschen Aussehens hoffen die Eltern von Valeria, dass der König sie an ihrem sechzehnten Geburtstag mit einem angesehenen Mann verheiraten wird und die Familie sich so in Ansehen und Stand verbessern kann.

Tragischerweise kommt es anders als erwartet und der König schickt Valerie in die entlegenste Ecke des Königreichs zu einem Grafen der angeblich in einem verfluchten Haus leben soll. Glücklicherweise wird sie von ihrer besten Freundin begleitet, die als Zofe ebenfalls zu Lord Westwood geschickt wird.

Im Herrenhaus der Westwoods wird sie alles andere als freundlich begrüßt, aber sie will auf keinen Fall die Schande auf sich nehmen und mit einer Abfuhr des Grafen wieder nach Hause fahren. Der Gutaussehende und charmante Leibarzt des Lords macht ihr den Aufenthalt etwas angenehmer.

Valeria ist geschmeichelt von seiner aufmerksamen und freundlichen Art, die so gegensätzlich zu dem barschen Ton und der Distanz ihres Verlobten ist.

Kann es hier wirklich ein Happy End geben?

Wieder einmal schafft Jennifer Alice Jager es mich mit ihrer Art zu schreiben absolut zu verzaubern. Ihr Schreibstil ist einfach wunderbar märchenhaft, sprüht vor Poesie und zieht den Leser von Anfang bis Ende in seinen Bann. Auch wenn Being Beastly eine Märchenadaption ist, steckt die Geschichte voller unerwarteten Wendungen, neuen Ideen und einer großen Portion Magie!

Sehr gut gefallen haben mir auch die Rückblenden, die Valeria nach und nach die grausame und traurige Geschichte von Lord Westwood offenbaren, aber ihre Neugierde bleibt nicht ohne Folge und schon bald muss die junge Frau über sich hinaus wachsen um für ihre wahre Liebe zu kämpfen.

Gerade die Wandlungen der Protagonisten hat mich total begeistert und ich muss einfach sagen:

ICH LIEBE DIESE GESCHICHTE!

Fazit:


Tja, was soll ich noch sagen? Wer diese Geschichte nicht liest ist wohl selber Schuld, denn ihr verpasst ein Märchen voller Romantik, Abenteuer und Magie, die nicht nur wundervoll geschrieben ist, sondern auch durch Originalität und zauberhafte Protagonisten begeistern kann!

Absolutes MUST READ! :)