Google+ Sue Timeless: 2017
Freitag, 28. Juli 2017

[Rezension] "Romina - Tochter der Liebe" von Annie Laine

"Romina - Tochter der Liebe", Annie Laine


Verlag: Dark Diamonds / Carlsen

Ebook, 395 Seiten

ISBN: 978-3-646-30056-7

empfohlenes Alter: ab 16 Jahre

4,99€


Inhalt:

**Auch eine Göttin kann der Liebe nicht widerstehen**
Romina hat ihr ganzes Leben der Liebe gewidmet. Als Halbgöttin ist es ihr Auftrag, die Menschen zu verkuppeln und ihre Herzen höherschlagen zu lassen. Aber dann wird sie aus heiterem Himmel vom Olymp verbannt und ihrer Göttlichkeit beraubt. Völlig unvorbereitet findet sie sich plötzlich auf der Erde wieder und muss am eigenen Körper erfahren, was Worte wie Hunger und Kälte bedeuten. Doch es gibt einen Ausweg aus ihrem Unglück: Gelingt es ihr, den süßen Literaturstudenten Devin mit der ihm vom Schicksal vorherbestimmten Partnerin zusammenzubringen, darf sie als Göttin auf den Olymp zurückkehren. Eine Aufgabe, die Romina mehr abverlangen wird, als sie sich vorstellen kann...
»Romina. Tochter der Liebe« ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.

Meine Meinung:

Ich war wirklich richtig, richtig gespannt auf Annie Laines Debüt bei Dark Diamonds. Göttergeschichten mag ich eh sehr gerne und es freut mich immer wahnsinnig wenn eine schreibende Bloggerin es geschafft hat ihren Traum zu verwirklichen!

Der Klappentext ließ mich schon ein wenig vermuten, in welche Richtung Rominas Story gehen wird, doch am Anfang beginnt ihre Geschichte erst einmal sehr traurig.

Romina ist die Tochter von Eros, auch bekannt unter dem Namen "Amor" (wobei ich jetzt nach dem Buch weiß, dass er seinen griechischen Namen lieber mag ;) ).
Sie wächst bei ihrer menschlichen Mutter auf der Erde auf, allerdings stirbt diese, als sie noch ein Baby ist. Eros hat großes Mitleid, setzt sich über die Regeln des Olymp hinweg und nimmt seine Tochter zu sich, obwohl sie "nur" eine Halbgöttin ist.



Romina liebt ihr Leben auf dem Olymp. Zu ihren besten Freunden zählen Artemis und Apollo und sie wird von ihrem Vater zur Liebesgöttin ausgebildet. Das heißt, sie darf zur Erde fliegen und die richtigen beiden Menschen zusammen bringen, indem sie ihre Liebespfeile auf sie schießt.

Die Moiren (Schicksalsgöttinnen) ärgern sich schon immer darüber, das Eros sich in Rominas Leben eingemischt und somit ihr Schicksal geändert hat. Sie verlangen, dass Eros seine Tochter mit ihren mittlerweile beinahe neunzehn Jahren zurück auf die Erde schickt.

Anfangs weigert sich Romina ihr Leben aufzugeben, denn ihr größter Traum war es immer eine wahre Göttin zu werden um unsterblich auf dem Olymp zu leben. Eros verbannt seine Tochter und sie findet sich plötzlich völlig alleine und hilflos auf der Erde wieder.

Dort trifft sie zum Glück auf den liebenswerten Devin...

Annie Laine hat es geschafft mich direkt in Rominas Geschichte hinein zu ziehen. Ich hatte zu Beginn etwas Sorge, dass mich die Geschichte vielleicht langweilen könnte, weil man anhand des Klappentextes sehr gut erahnen kann, wohin die Geschichte gehen soll.
Aber wie heißt es so schön? Der Weg ist das Ziel und Rominas Weg war voller Steine und Wendungen, die mich immer wieder begeistert haben.

Zusätzlich zu ihrem wunderbar leicht, lockerem Schreibstil konnte mich die Autorin vor allem mit ihren Charakteren begeistern. Romy habe ich direkt ins Herz geschlossen und Devin muss man einfach lieben. Was mir hier sehr gut gefallen hat: Devin ist einfach ein herzensguter Mensch!

Im Moment werden wir ja von Bad Boy Storys geradezu überflutet (was ich zugegebenermaßen ja auch sehr gerne mag), aber Annies liebenswerter Literaturstudent war einfach mal wieder etwas anderes und durch seine zauberhafte Art unheimlich authentisch.

Der Autorin gelang es ganz hervorragend unsere Welt mit der griechischen Mythologie zu verweben und eine durchgehende Spannung aufrecht zu erhalten. Zum Ende hin finden Handlungsstränge zueinander, mit denen ich überhaupt nicht gerechnet habe, die mir aber eine Gänsehaut der Rührung gezaubert haben!

Fazit:

Gerade bei Erstlingswerken bin ich hin und wieder etwas unsicher, weil man manchmal einfach merkt, dass es noch an dem ein- oder andern fehlt. Für mich stimmt bei "Romina - Tochter der Liebe" aber einfach alles!
Zauberhafte Protagonisten, ein tolles Setting und auch die Nebenfiguren waren alle mit Liebe ausgearbeitet und passten perfekt in die Geschichte.

Das Buch ist romantisch, steckt voller Mythologie, die perfekt mit dem Rest harmoniert und durch den wirklich tollen Schreibstil fliegt man nur so durch die Seiten.

Ich freue mich auf jeden Fall mehr von Annie zu lesen! <3






Dienstag, 11. Juli 2017

[Rezension] "Räuberherz" von Julianna Grohe

Räuberherz, Julianna Grohe



Verlag: Drachenmond Verlag

Taschenbuch, 400 Seiten

ISBN: 978-3-95991-210-5

14,90€ 






Inhalt:


Als wäre sie in eine schräge Version von „Die Schöne und das Biest“ geraten, findet sich Ella in der Villa eines reichen Mannes wieder. Statt jedoch mit tollen Kleidern und Schmuck verwöhnt zu werden, soll sie putzen, während ihr Entführer eine Traumfrau nach der anderen mit nach Hause bringt.
Welches Geheimnis verbirgt er? Weshalb sind manchmal Stimmen im Haus zu hören, obwohl niemand in der Nähe ist? Und warum gibt es diese seltsamen elektrischen Schläge, wenn sie aus Versehen seine Haut berührt?
Ella ahnt, dass seine Hartherzigkeit nichts als Fassade ist … doch was wird sie dahinter finden?
Vielleicht etwas viel Gefährlicheres?
„Verdammt! Kochen, putzen, waschen, bügeln – und das alles für diesen super-arroganten Schönling?
Ein Traum. Genau so hab ich mir den Rest meines Lebens vorgestellt …“

 

Meine Meinung:

 
"Räuberherz" von Julianna Grohe ist so unglaublich gut, dass ich mir fast sicher bin, dass ich dem Buch mit meiner Rezension nicht gerecht werden kann!
 
Julianna Grohe erzählt die Geschichte von Ella, die es bisher in ihrem Leben nicht wirklich leicht hatte. Ella liebt Bücher, schwarze Klamotten und ihr Gothic Make Up. In der Schule wird sie gemobbt und  sie hat nur eine wirkliche Freundin.
 
Nach einem handfesten Streit mit ihrem Spielsüchtigen Vater, läuft sie von Zuhause weg und "wohnt" in einem unbewohntem, alten Haus. Trotzdem gibt sie nicht auf. Sie will die Schule beenden und hofft darauf aufs College gehen zu können, auch wenn ihr Vater ihr ganzes Erspartes verspielt hat.

Ihr Leben nimmt allerdings eine ziemliche Wendung, als sie von einem geheimnisvollen Mann entführt und in seine Villa verschleppt wird. Der Hausherr ist zwar wahnsinnig gutaussehend, aber furchtbar arrogant, herrisch und boshaft zu Ella.
Mit ihrem frechen Mundwerk und ihrem starken Willen, das beste aus der Situation zu machen, versucht Ella hinter die Geheimnisse ihres neuen unfreiwilligen Zuhauses zu kommen, denn vieles ist hier anders als es Anfangs erscheint...
 
 
 
Direkt von Anfang an, habe ich Ella geliebt! Ihre frechen Sprüche und ihr loses Mundwerk haben mich immer wieder zum schmunzeln gebracht, außerdem mag ich starke und toughe Charaktere unheimlich gern. Obwohl ihre Situation ausweglos erscheint und ihr der merkwürdige Hausherr mit der komisch kribbelnden Haut, der brummige Gärtner und der garstige Kater das Leben schwer machen, verliert sie nie den Mut und ihre Stärke.

"Räuberherz" ist ein wenig an "Die Schöne und das Biest" angelehnt, wird märchenhaft erzählt, aber völlig neu von der Autorin interpretiert.
Julianna Grohe ist es gelungen eine so unglaubliche Spannung durch das ganze Buch zu erzeugen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Zwar habe ich schon früh geahnt, dass es in der Villa nicht mit rechten Dingen zugeht, aber ich habe lange Zeit mit Ella gerätselt, was das Geheimnis von Crys, dem Hausherren ist.
 
Der Schreibstil der Autorin ist emotional und bildhaft, steckt voller Poesie, und ist mit herrlichem Sarkasmus gespickt, der mich wahnsinnig gut Unterhalten hat.
 
Alle Charaktere des Buches waren für mich sehr authentisch und voller Leben und ich habe sie wohl alle während des Lesens in mein Herz geschlossen!
 

Fazit:

 
Ich liebe dieses Buch einfach! Die Geschichte ist düster und mysteriös, geheimnisvoll und trotzdem voller Witz und Romantik und die Protagonistin ist einfach genial!
Julianna Grohe hat sich mit "Räuberherz" absolut in mein Leserherz geschrieben und es zum Ende hin ein klein wenig gebrochen.
Ich brauche definitiv mehr von solchen wundervollen und mitreißenden Geschichten!
 
 
 
 
 


[Rezension] "Gestern und für immer" von April Dawson

Gestern und für immer, April Dawson


Verlag: Drachenmond Verlag

Taschenbuch, 300 Seiten

ISBN: 978-3-95991-136-8

12,90€




Inhalt:


»Wer kann schon ein Monster lieben?«
Danielle fühlt sich ihrer Umgebung seit ihrer Stationierung in Syrien oft fern - ohne es jemals zuzugeben. Zu gern würde sie der Welt die Maske herunterreißen, den Reichen und Schönen zeigen, dass es um mehr als Aussehen geht; bis sie auf einem Maskenball Sebastian kennenlernt. Trotz seine entstellten Gesichts spürt Danielle eine tiefe Verbundenheit zu dem Geschäftsmann. Doch bald müssen sich die beiden größeren Hürden als der Frage nach ihren wahren Gefühlen stellen. Vorurteile und Intrigen belasten ihre zarte Beziehung und Sebastian wird mehr und mehr vom Selbsthass zerfressen. Kann ihre Liebe den Hass überwinden?


Meine Meinung:


Dies wird eine Rezension, die mir wahrscheinlich wahnsinnig schwer fallen wird zu schreiben. "Gestern und für immer" klang für mich nach einem ganz wundervoll anderen Liebesroman und der Klappentext hatte mich direkt absolut begeistert...

...Leider habe ich wohl etwas völlig anderes erwartet, als ich beim Lesen bekam...

Danielle gehört den "Ärzten ohne Limits" an und war eine zeitlang in Syrien stationiert, um den Bewohnern medizinisch zu helfen. Sie hat schreckliches erlebt und ist stark traumatisiert. Bei einer Spendengala zugunsten der "Ärzte ohne Limits" weicht sie von der geplanten Rede ab und konfrontiert die Gäste mit dem Foto eines toten Mädchens.
Mit ihren eindringlichen und berührenden Worten bewegt sie etwas bei den Menschen und bekommt dadurch sehr viel mehr Aufmerksamkeit, als erwartet.
Auch der geheimnisvolle Sebastian wird auf die hübsche Frau aufmerksam und spürt sofort eine starke Zuneigung zu ihr. Mit seinem entstellten Gesicht, kann er aber nicht mal sich selbst lieben, kann er dann Liebe zu jemand anderem empfinden???



Die Hintergrundgeschichten der beiden Protagonisten Danielle und Sebastian sind beide sehr tragisch, nur leider konnte die Autorin mich nicht wirklich damit erreichen. Zu oft ist die Vergangenheit zu weit in den Hintergrund gerückt und war für mich nicht mehr greifbar.
Danielle ist eine starke Persönlichkeit, die hilfsbereit und liebenswürdig scheint, trotzdem bin ich einfach nicht mit ihr warm geworden.
Viele Entscheidungen von ihr erschienen mir naiv, unglaubwürdig, oder völlig überzogen und die Gefühle der beiden Hauptcharaktere waren für mich leider viel zu schnell zu präsent.

Ich kann mir nicht helfen, aber ich mag es nicht so gerne, wenn das Liebespaar sofort weiß, dass sie die perfekte Person getroffen haben. 

Was mich leider zusätzlich gestört hat, ist dass die Geschichte für mein Empfinden zu viele Handlungstränge beinhaltet.  
Die Problematiken von Danielles bester Freundin und ihrem Ehemann, wollten sich für mich irgendwie nicht richtig in die eigentliche Rahmengeschichte einfügen und waren mir zu viel.

Obwohl sich "Gestern und für immer" durch den angenehmen und flüssigen Schreibstil der Autorin angenehm lesen lässt, konnte mich die Geschichte leider bis zum Ende hin nicht richtig packen und emotional mitnehmen, was ich mir aufgrund des Klappentextes erhofft hatte.

Fazit:


Mir persönlich hat "Gestern und für immer" leider nicht so wahnsinnig gut gefallen, aber vielleicht habe ich auch einfach etwas anderes erwartet.
Für Liebhaber, von romantischen "Liebe auf den ersten Blick, mit einigen Hindernissen" - Geschichten, ist "Gestern und für immer" aber sicherlich eine schöne Lektüre...






 

 


 
Donnerstag, 15. Juni 2017

[Blogger - Aktion] "Als das Leben mich aufgab" von Ney Sceatcher


Hallo ihr Lieben...

gestern ist ein neues Buch vom Zeilengold Verlag erschienen und neben der laufenden Blogtour möchten einige weitere Blogger mit Lektionen aus "Als das Leben mich aufgab" neugierig auf das Buch machen...



Das Buch:


 
Verlag: Zeilengold Verlag

Taschenbuch, 220 Seiten




ISBN-10: 3946955029

empfohlenes Alter: ab 14 Jahre

12.99€ 

Bestellbar über den Zeilengold Verlag oder Amazon...




Inhalt:

Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe…
Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai – ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat.
Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.

Meine Lektion:




 "Das Leben war Kunst, ein Gemälde, und wir hatten Papier und Stift zum Verwirklichen unserer Träume. Wir brauchten nur noch den Mut, etwas neues zu wagen."

Einige von Euch wissen vielleicht, dass ich wahnsinnig gerne zeichne und Male, deswegen hat mich dieses Zitat aus "Als das Leben mich aufgab" sofort angesprochen und ich finde es ist eine wunderschöne Metapher für das Leben und unsere Träume.

Mit Stift und Papier ist theoretisch alles Möglich. Wir entscheiden selber, ob das Papier weiß und unbeschrieben bleibt, sich vielleicht nur ein paar Striche darauf befinden, die uns nicht wirklich zufrieden machen, oder ob mit etwas Übung, Fleiß und Mut vielleicht doch ein Kunstwerk darauf entsteht.
Ich denke mit unseren Träumen verhält es sich ganz ähnlich! Manchmal muss man den Mut aufbringen und zum Stift greifen um etwas zu verändern, oder seinen Träumen näher zu kommen.

Vielleicht braucht es etwas Zeit, oder etwas Übung, aber wir haben es schlussendlich selbst in der Hand, wie unser fertiges Werk aussehen wird...

Noch eine Frage von der Autorin Ney Sceatcher zum Abschluss:

-Was denkst du? Warum schreiben die Leute heute keine oder fast keine Briefe mehr?

Ich glaube das Problem liegt tatsächlich oftmals daran, dass wir es nicht mehr müssen. Mal eben eine Whats App verschicken, wenn wir mehr zu sagen haben, eine Messenger Nachricht, oder eine Email...
Irgendwie traurig oder? Ist es nicht so viel persönlicher einen handgeschriebenen Brief zu lesen? Ich finde ja, dass die Handschrift eines Menschen unheimlich viel über ihn aussagt und schreibe eigentlich gerne immer mal wieder noch einen Brief.
Seit meine beiden Großen Jungs lesen können, schreibe ich ihnen zum Beispiel gerne kleine Nachrichten morgens.
Ich verlasse meistens das Haus, bevor sie aufstehen und so wissen sie, dass ich morgens schon an sie gedacht habe :)


Wie ist das mit Euch? Schreibt ihr noch Briefe, oder handgeschriebene Nachrichten, oder tippt ihr doch lieber eine Kurzversion?


 

Mittwoch, 22. März 2017

[Rezension] "Götterfunke - Liebe mich nicht" von Marah Woolf

"Götterfunke - Liebe mich nicht"



Verlag: Dressler Verlag

Hardcover mit Schutzumschlag, 464 Seiten

ISBN: 978-3-7915-0029-4

Für Jugendliche und Erwachsene

18,99€ 




Inhalt:


„Sag das nie wieder, hörst du? Hast du verstanden, Jess?“ Seine Stimme klang drohend und seine Augen glitzerten vor Zorn. „Liebe mich nicht.“
Eigentlich wünscht Jess sich für diesen Sommer nur ein paar entspannte Wochen in den Rockys. Doch dann trifft sie Cayden, den Jungen mit den smaragdgrünen Augen, und er stiehlt ihr Herz. Aber Cayden verfolgt seine eigenen Ziele. Der Göttersohn hat eine Vereinbarung mit Zeus. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. Wird Cayden im Spiel der Götter auf Sieg setzen, auch wenn es Jess das Herz kostet?
Marah Woolf, Autorin der MondLichtSaga und eine der erfolgreichsten Selfpublisherinnen Deutschlands, jetzt erstmals in einem deutschen Verlag!

Meine Meinung:


Zu meiner Schande muss ich ja gestehen, dass "Götterfunke" tatsächlich mein erstes Buch von Marah Woolf ist. Die Aussicht auf Götterlegenden und dieses traumhafte Cover haben mich sofort begeistert und ich war sehr gespannt, ob mich die Story genauso in seinen Bann ziehen würde, wie der glitzernde Schutzumschlag (der ist echt ein Traum!)

Doch worum geht es eigentlich?

Jess und ihre Freundin Robyn wollen ihre Sommerferien in einem abgelegenen Sommercamp verbringen, doch die Götter scheinen ihre eigene Vorstellung vom Schicksal der Menschen zu haben.

Zeus will Prometheus sterblich machen, sollte er es schaffen, einen Menschen zu finden, der im 60 Tage lang widerstehen kann. Seit tausenden von Jahren versucht Prometheus dies schon, hatte allerdings bisher nie Erfolg. Als Cayden begibt sich Prometheus in das gleiche Sommercamp und Jess verfällt dem Gott natürlich sofort.

Immer mehr merkwürdige Geschehnisse lassen Jess allerdings neugierig werden und sie kommt hinter Caydens Geheimnis...

Marah Woolf hat wirklich einen wunderschönen und bildhaften Schreibstil, der emotional und gleichzeitig spannend ist. Auch die Götterlegenden hat die Autorin toll interpretiert und neben altbekannten, auch vieles neues in die Geschichte hinein gebracht.

"Götterfunke" ist in erster Linie eine Liebesgeschichte, die mich aber auch ohne viel Action absolut gefesselt und begeistert hat. Liebenswerte Charaktere und interessantes Hintergrundwissen zur griechischen Mytholgie haben das Buch für mich zu einem absoluten Highlight gemacht.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Story ist mit "Liebe mich nicht" zwar nicht abgeschlossen, aber es gibt auch keinen mega fiesen Cliffhanger ;)

Fazit:


Das perfekte Buch für alle Romantikerinnen, die sich ihre Zeit gerne mit einer phantastischen und emotionalen Geschichte voller Mythologie und Göttern vertreiben wollen.

Ich bin hin und weg und weiß, dass ich schon bald mehr von Marah Woolf lesen möchte!



 
Donnerstag, 16. März 2017

[BLOGTOUR] Tag 16 "Cindy & Rella" von Marie Menke



Herzlich Willkommen zum letzten Tag der märchenhaften "Cindy & Rella" Blogtour...


Im Laufe der letzten Tage durftet ihr schon vieles aus der Welt von "Cindy & Rella" erfahren. Ihr habt die liebenswerte Autorin kennengelernt, die Protagonisten der Geschichte und auch einiges zum Thema Märchen.

Damit ihr Euch heute nicht ganz so anstrengen müsst, gibt es mal nicht so viel zu lesen, dafür etwas zu hören...

Also, lehnt Euch zurück und lauscht den ersten Seiten von Marie Menkes "Cindy & Rella":




Gewinnspiel:

Als Lose gelten alle Kommentare unter den Blogtourposts, die bis zum 17. März 2017 um 23:59 eingehen. Nach Ablauf der Bewerbungsfrist werden einmal das eBook „Calliope Isle – Der siebte Sommer“, zweimal das eBook „Cindy & Rella“ und drei Postkarten mit dem Cover von „Cindy & Rella“ verlost. 

Beantwortet einfach folgende Frage als Kommentar:

Habt ihr schon andere Märchen Adaptionen gelesen? Was reizt Euch daran?




Die Teilnahmebedingungen:
Auf den Facebookseiten der Autorin sowie der Blogger und auf den Blogs werden die Gewinner bekannt gegeben. Das Gewinnspiel steht in keinerlei Verbindung zu Facebook, Twitter und anderen sozialen Netzwerken, auf denen es beworben wird. Daten, die im Gewinnfall weitergegeben werden, werden nicht für andere Zwecke entfremdet oder an Dritte weitergegeben. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel wird automatisch bestätigt, dass man das 18. Lebensjahr erreicht hat und voll geschäftsfähig ist oder die Erlaubnis eines Erziehungs- / Sorgeberechtigten hat. Der Versand erfolgt ausschließlich nach Deutschland, nach Österreich und in die Schweiz. Für den Postweg wird keine Haftung übernommen und eine Barauszahlung ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist augeschlossen.

Tourplan:

Bis morgen könnt ihr auch noch bei allen anderen teilnehmenden Blogs kommentieren und Euch so weitere Lose sichern...

VIEL GLÜCK!!!

 2.3. 
Rachel - http://www.herzensbuecher-eines-luftmenschen.de/
"Aschenputtel: Original & Adaptionen"
 
3.3.
 Susann - sunnyslesewelt.blogspot.de
"Dystopie: Was ist das eigentlich für ein Genre?"
 
4.3. 
Debbie - lunaticbooklover.wordpress.com
"Kreatives rund um Märchen"
 
5.3.
 Vanessa - www.sheerisansbuecheruniversum.de
"Gentechnik und Splinten: Worum geht es?"
 
6.3. 
Isabell - www.mitternachtsschatten.blogspot.de
"Cindy & Rella: Mein Lesetagebuch"
 
7.3.
 Jolene - littlebooksobsession.blogspot.de
"Interview mit Marie: Wie ist die Geschichte entstanden?"
 
8.3.
 Anni - www.anni-chans-fantastic-books.blogspot.de
"Cindy & Rella: Wer sind die beiden?"
 
9.3.
 Jessi - xobooksheaven.wordpress.com
"Interview mit Marie: Wer ist eigentlich die Autorin?"
 
10.3. 
Nadja - love-books-life-books.blogspot.de
"Kreatives Schreiben: Cindys Tagebuch vor ihrem 17. Geburtstag"
 
11.3.
 Eva - buecherfansite.wordpress.com
"Interview mit Rella"
 
12.3.
 Nenya - nenyas-book-wunderland.blogspot.de
"Interview mit Cindy"
 
13.3.
 Carla - carlosiareadsbooksblog.wordpress.com
"Opus und Divitiae: Wo spielt der Roman?"
 
14.3.
 Jennie - www.facebook.com/buchmaid
"Interview mit Rella"
 
15.3. 
Corinna - www.corinnasworldofbooks.de
"Joshua und Timothy: Wer sind sie?"
 
16.3. 

Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Secret Fire - Die Entfesselten (Band 2) von C.J. Daugherty / Carina Rozenfeld

"Secret Fire - Die Entfesselten", C.J. Daugherty / Carina Rozenfeld



Verlag: Oetinger Verlag

Hardcover mit Schutzumschlag, 448 Seiten 

ISBN: 978-3-7891-3340-4

empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

18,99€ 



Achtung! Diese Rezension bezieht sich auf Teil 2 und könnte Spoiler enthalten, falls ihr den ersten Teil noch nicht gelesen habt :)
*HIER* geht es zur Rezi zum ersten Teil...

Inhalt:



Wenn ein Fluch dein Schicksal ist, vertrau‘ auf die Liebe! Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.
Spannung hoch zwei: Action trifft Romantik! Spektakuläres Finale des Mystery-Zweiteilers von der Autorin der Bestseller-Serie "Night School"!

Meine Meinung:


Nachdem mich der erste Teil der Secret Fire Dilogie absolut begeistert hatte, war ich wahnsinnig neugierig, wie es mit Sasha und Taylor weiter geht.

"Die Entfesselten" führt die Geschichte der beiden Protagonisten direkt weiter und mir fiel es anfangs nicht ganz leicht, direkt wieder in die Geschichte hinein zu finden. Als Leserin von vielen Reihen hätte ich mir vielleicht ein paar Rückblenden gewünscht, aber das ist wohl jammern auf hohem Niveau ;)

C.J.Daugherty ist es gelungen das ganze Buch über eine gute Grundspannung zu halten, die sich zum Ende der Geschichte immer mehr zuspitzt.

Auch in Teil 2 habe ich gerne mit Sasha und Taylor mitgefiebert, für mich hat die Autorin ganz wunderbare und sympathische Charaktere erschaffen, die als Team noch besser agieren, als einzeln.

Auch der Schreibstil ist genau wie im ersten Teil flüssig und unterhaltsam, so dass man nur so durch die Seiten fliegt.

Fazit:


Wer Teil 1 mochte, wird auch das Finale von "Secret Fire" lieben! Eine fesselnde Geschichte, mit viel Spannung, tollen Protagonisten und einem Hauch Romantik.

Alles was das Leserherz begehrt!

Von mir gibt es also eine klare Leseempfehlung...



 


Freitag, 13. Januar 2017

[Filmtipp + Gewinnspiel] HIDDEN FIGURES – Unerkannte Heldinnen

Ich darf Euch heute einen Film vorstellen, auf den ich mich selbst schon wahnsinnig freue!
Geschichten über starke Frauen, die sich in der eher männerdominierten Welt durchsetzen müssen, finde ich unheimlich spannend und ich bin mir sicher "HIDDEN FIGURES" wird ganz großartig...

Am 02. Februar 2017 kommt mit HIDDEN FIGURES Unerkannte Heldinnen ein Film in die Kinos, der die unglaubliche und bislang unbekannte Geschichte dreier beeindruckender afroamerikanischer Frauen erzählt, die für eines der bedeutendsten Ereignisse der Geschichte verantwortlich sind. 



Inhalt:


HIDDEN FIGURES – Unerkannte Heldinnen ist die bisher noch nicht erzählte, unglaubliche Geschichte von Katherine Johnson (Taraji P. Henson), Dorothy Vaughn (Octavia Spencer) und Mary Jackson (Janelle Monáe). Eine leidenschaftliche Hommage an drei herausragende afroamerikanische Frauen, die zu Beginn der sechziger Jahre bei der NASA arbeiten und an vorderster Front an einem der wichtigsten Ereignisse der jüngeren Zeitgeschichte beteiligt sind. Die brillanten Mathematikerinnen sind Teil jenes Teams, das dem ersten US- Astronauten John Glenn die Erdumrundung ermöglicht. Eine atemberaubende Leistung, die der amerikanischen Nation neues Selbstbewusstsein gibt, den Wettlauf ins All neu definiert und die Welt aufrüttelt. Dabei kämpft das visionäre Trio um die Überwindung der Geschlechter- und Rassengrenzen und ist eine Inspiration für kommende Generationen, an ihren großen Träumen festzuhalten.

HIDDEN FIGURES UNERKANNTE HELDINNEN

Ab 02. Februar 2017 nur im Kino




 

Die Autorin Margot Lee Shetterly verfasste das auf einer wahren Begebenheit basierende Buch HIDDEN FIGURES Unerkannte Heldinnen, welches den gleichnamigen Kinofilm aus dem Hause Twentieth Century Fox inspirierte.

Das Buch erschien am 02. Januar 2017 im Verlag von Harper Collins Germany.

Und ihr habt jetzt die Chance ein Exemplar zu gewinnen! :)

Der Gewinn:

 

Gewinnspielfrage:

 
Beantwortet doch einfach folgende Frage als Kommentar:

Lest ihr gerne Romane, zu denen es auch einen Film gibt?

Teilnahmebedingungen:

  • Der Gewinner erklärt sich mit der Weitergabe seiner Adresse an S&L Medianetworx GmbH einverstanden, damit das Fan Paket versendet werden kann.
  • Teilnahme ab 18 Jahren, oder mit Einverständnis der Eltern
  • Das Gewinnspiel endet am 22.01.2017 und wird per Zufallsgenerator ausgelost.

 
Dienstag, 10. Januar 2017

[Rezension] "Als der Tod die Liebe fand" von Mariella Heyd

"Als der Tod die Liebe fand", Mariella Heyd



VerlagNeobooks

Ebook, 343 Seiten

ISBN: 9783738098419

0,99€



Inhalt:


Mila genießt ihr Leben, bis sie von ihrer Krebsdiagnose überrumpelt wird. Innerhalb weniger Sekunden steht alles auf dem Kopf. Alles, was zuvor ihrem Alltag Farbe verliehen hat, verliert plötzlich an Intensität. Mila merkt schnell: Der Krebs ist ein Egoist, der alles an sich reißt. Im Krankenhaus trifft sie auf Mikael, der ihr über die Widrigkeiten der Chemotherapie und die Eintönigkeit des Krankenhausaufenthaltes hinweghilft. Allerdings steckt in Mikael mehr, als Mila ahnt. Er ist kein Mensch. Er ist gekommen, um Mila mit sich zu nehmen.

Meine Meinung:


Direkt zu Anfang muss ich erwähnen, dass ich nicht besonders gerne Geschichten über Krankheiten, oder todkranke Menschen lese, allerdings hat mit der Klappentext zu "Als der Tod die Liebe fand" dann doch so neugierig gemacht, dass ich mich riesig gefreut habe, dass ich es Vorab Lesen durfte...

Doch worum geht es jetzt eigentlich genau? Mila lebt das völlig normale Leben einer siebzehnjährigen. Sie geht zur Schule, trifft sich mit ihrer besten Freundin, liebt Beauty-Youtube Channels und geht gerne auf Partys.
Neben ihrer besten Freundin Niki, gibt es noch den gemeinsamen besten Freund Josh, in dem Mila seit der Klassenfahrt allerdings etwas mehr als "nur" einen Freund sieht.

"Als der Tod die Liebe fand" beginnt also als normaler, seichter Jugendroman, ändert sich dann aber gewaltig, als sich herausstellt, das Mila an Leukämie erkrankt ist. Plötzlich gibt es größere Probleme in Milas Leben, als bloß die Frage "Was ziehe ich bloß zur nächsten Party an" und "welchen Lippenstift sollte ich benutzen"...

Mir hat der Wandel in der Geschichte wahnsinnig gut gefallen, denn zu Anfang fand ich Mila recht oberflächlich und war mir nicht ganz sicher, ob sie mir sympathisch werden kann.

Mila muss ins Krankenhaus, Untersuchungen über sich ergehen lassen und versucht mit einer Chemotherapie gegen den Krebs in ihrem Körper zu kämpfen. Sie muss feststellen, dass der einzige, der sie wirklich versteht ein Junge auf ihrer Station ist, den sie Anfangs schrecklich nervig findet.

Doch irgendetwas scheint Mikael zu verbergen ...

Mariella Heyd hat für mich eine wundervolle emotionale und berührende Geschichte erschaffen, die mich natürlich vor allem wegen ihrem Fantasyanteil absolut in ihren Bann gezogen hat. Die Hauptprotagonistin Mila wächst unheimlich über sich hinaus und hat mich mit ihrem Kampf gegen die tödliche Krankheit sehr berührt.

Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig zu lesen und vor allem ihre bildhaften Metaphern haben mich total begeistert. Mir passiert es selten, dass ich mir Zitate in Büchern markiere, aber hier habe ich direkt zwei wunderschöne Textstellen, die mir unheimlich gut gefallen haben und die mir sicher noch lange im Gedächtnis bleiben werden.


"Er war wie Lakritz. Irgendwie mochte man es und konnte es sich aus dem Süßwarensortiment nicht mehr wegdenken, aber freiwillig kaufte man es nie." (Seite 115)

Fazit:


"Als der Tod die Liebe fand" ist eine wundervolle Mischung aus tragischer Krankheits- , tiefgründiger Liebes und geheimnisvoller Fantasy Geschichte, die mich absolut begeistern konnte.

Ich konnte den Reader tatsächlich nicht mehr aus der Hand legen und habe die Geschichte innerhalb eines Tages durchgelesen. Einfach wunderschön geschrieben und zauberhaft erzählt!